deutscher Historiker; Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam seit 2011 (bis 2021 mit Martin Sabrow, ab 2025 mit Gabriele Metzler); zugleich Prof. für Deutsche und Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam; Monografien u. a.: "Die Adenauer-CDU", "Öffentliche Geheimnisse", "Mediengeschichte", "Zeitenwende 1979", "Deals mit Diktaturen"
* 25. Oktober 1969 Lübeck
Herkunft
Frank Bösch wurde am 25. Okt. 1969 in Lübeck, Schleswig-Holstein, geboren.
Ausbildung
Schon als Schüler vielseitig interessiert, landete B. nach eigener Aussage in der Geschichtsforschung, weil sie ein breites Spektrum an Themen und Zugängen abdeckt, "von der Ökonomie über Medienfragen bis hin zur Politik" (uni-potsdam.de, 25.8.2015). Er studierte Geschichte mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Hamburg und Göttingen. 2001 promovierte er bei Bernd Weisbrod in Göttingen zum Dr. phil. mit der Dissertation "Die Adenauer-CDU: Anatomie einer interkonfessionellen Sammlungspartei (1945-1969)", die ein namhafter Sachbuchverlag im selben Jahr mit dem Untertitel "Gründung, Aufstieg und Krise einer Erfolgspartei" herausbrachte.